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Gemeinschaft so alt wie der Stadtteil

Lebendige Gemeinschaft: Josef Heitz zeigt die Fahne der Kolpingfamilie. FOTO: Konrad
Lebendige Gemeinschaft: Josef Heitz zeigt die Fahne der Kolpingfamilie. FOTO: Konrad

Sein Wunsch ging in Erfüllung. „Die Kolpingfamilie war von Anfang an die Gemeinschaft, wo sich alle getroffen haben”, erinnert sich Josef Heitz an die Anfänge. Der heutige Vorsitzende ist schon 41 Jahre bei der Kolpingfamilie aktiv, die Pfingstweider Gruppe begleitet er seit 1973. Viele andere Gemeinschaften der katholischen Gemeinde seien aus der Kolpingfamilie hervorgegangen, so der Laienspielkreis Albertino.


Die Kolpingfamilie versteht sich als eine lebensbegleitende Gemeinschaft. „Wir sind eine generationenübergreifende familienhafte Gemeinschaft und prägen als katholischer Sozialverband die Gesellschaft mit. Wir sind in der Kirche zu Hause und begleiten Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Bildung”, skizziert Heitz einige Ziele der Kolpingfamilie. Die Mitglieder nehmen sich Adolph Kolping zum Vorbild. Der 1813 geborene Kolping wurde auf dem zweiten Bildungsweg Priester und gründete 1849 den ersten Katholischen Gesellenverein, den Vorläufer der heutigen Kolpingfamilie. „Heute würde sich Kolping für Kinder und Familien einsetzen”, ist sich Heitz sicher. Und so liegt ein Schwerpunkt der Kolpingsfamilie auf der Kinder- und Jugendarbeit. Vier Jugendgruppen treffen sich regelmäßig, jeden Freitag ist das Kolping-Café für alle Jugendlichen geöffnet.


Im Jubiläumsjahr zählt die Kolpingfamilie 88 Mitglieder. „Wir haben mehr Jugendliche als Erwachsene”, erklärt der Vorsitzende. 48 sind jünger als 23 Jahre. Auf diese wartet ein Bildungsprogramm zu religiösen und politischen Themen. „Wir sind zwar ein katholischer Verband, aber offen für alle Religionsgemeinschaften”, betont Josef Heitz, der seit 18 Jahren den Vorsitz inne hat. Gemeinsame Reisen, Weinproben, Grillabende oder ein Schlachtfest, zu dem alle Vereine in der Pfingstweide eingeladen sind, gehören zum Programm.

Die Kolpingfamilie ist in der Pfingstweide eng verwurzelt. „Wir haben von Anfang an gut mit den Parteien, Vereinen und der protestantischen Gemeinde zusammengearbeitet”, sagt Heitz und erinnert an den gemeinsamen Aufbau der Jugendfarm und des Kleingartengeländes.

Termin:
Festgottesdienst zum Jubiläum am 4. März, 10 Uhr, St. Albert, danach Sektempfang in der Unterkirche. (rad)

 

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.51
Datum: Mittwoch, den 29. Februar 2012
Seite: Nr.2
"Deep-Link"-Referenznummer: '8706461'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper



 
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