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SV Pfingstweide verjagt Abstiegsgespenst

Klassensplitter: Kreisligist hat sieben Punkte Vorsprung auf die gefährdeten Plätze - FG Dannstadt mal wieder mit Aufstiegshoffnungen

LUDWIGSHAFEN. Schritt für Schritt und fast unbemerkt hat sich der SV Pfingstweide in der Fußball-Kreisliga Rhein-Pfalz Süd von den gröbsten Abstiegssorgen befreit. Mit einem hart erkämpften 2:1-Erfolg gegen Mitkonkurrent Grün-Weiß Ludwigshafen hat sich der SVP ein Sieben-Punkte-Polster auf das Schlusstrio erarbeitet. „Das war eine schwache Partie von uns. Die Mannschaft tritt mitunter noch sehr wechselhaft auf”, urteilt Wolfgang Daum, der stellvertretende Vorsitzende der Pfingstweider. Von einer Nervenbelastung angesichts der Tabellensituation und der Bedeutung des Spiels gegen die Grün-Weißen will Daum nichts hören. „Es gibt gar keinen Druck”, sagt der Funktionär. Daum war überzeugt davon, dass nach der Winterpause die Leistungen besser werden. „Einige Verletzte sind zurückgekehrt und wir haben vier neue Spieler dazubekommen. Außerdem wurde gut trainiert. Die Bedingungen mit dem Kunstrasenplatz sind optimal. Es war klar, dass sich dies alles bald auszahlen wird”, analysiert Daum.

Ein Blick in die Statistik belegt den Aufwärtstrend. In der Vorrunde holten die Pfingstweider nur elf Punkte, in der Rückserie sind es jetzt schon 15, obwohl noch sieben Partien ausstehen. Die zuvor zweitschlechteste Offensive mit mageren 21 Toren aus 16 Spielen hat ordentlich zugelegt. 28 Mal haben die Rot-Schwarzen bisher in der zweiten Saisonhälfte gejubelt. Das Ergebnis: In der Rückrundentabelle ist das Team von Spielertrainer Üzdal Duman Sechster.

Der Coach ist eine zentrale Figur im Konzept des SVP. Nicht umsonst hat der Verein Dumans Trainerausbildung bezahlt. Der C-Lizenz-Inhaber schoss das Siegtor gegen Grün-Weiß und soll auf jeden Fall gehalten werden. „Ich denke, das ist nur Formsache”, gibt sich Daum optimistisch.

Vieles deutet in der Kreisliga Rhein-Mittelhaardt Ost auf einen Zweikampf im Rennen um die Meisterschaft hin. Die FG Dannstadt, die das Verbandsgemeinde-Duell gegen den TuS Gronau mit 3:1 gewann, hat weiter einen Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Rot-Weiß Speyer. „Ehrlich gesagt, das war nicht überzeugend. Nach dem frühen 3:0 sind wir nachlässig geworden und in der zweiten Hälfte ging nicht mehr viel zusammen”, urteilt Trainer Wolfgang Bonn. Dass die FGD im März und April gut dastehe, sei ja nichts Neues. Meist habe das Team in der Schlussphase einer Saison Federn gelassen. „Jetzt kommt das Derby gegen Böhl, dann spielen wir noch in Freisbach und gegen Limburgerhof. Da kann noch viel passieren”, warnt Bonn. Der 65 Jahre alte Übungsleiter, der im Herbst eingesprungen war, zieht sich am Saisonende wieder zurück. „Ich wollte dem Verein helfen. Es war früh klar, dass im Sommer für mich wieder Schluss ist”, sagt Bonn. Bleibt die Frage, ob er einen Kreisligisten übergibt oder ein Team, das in der Bezirksklasse spielt. (thl)

 

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.80
Datum: Dienstag, den 03. April 2012
Seite: Nr.22
"Deep-Link"-Referenznummer: '8832933'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper

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