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Erneuerte Grundschule

(Bericht im Wochenblatt, 23. September 2009 / AutorIn: ps)

Nach einer über zweijährigen Bauzeit konnte die Generalsanierung der Grundschule Pfingstweide beendet werden.

Um sie von PCB und vom Schimmelpilz zu befreien, wurde sie bei laufendem Schulbetrieb abschnittsweise total entkernt und rundum erneuert sowie aufgrund der demografischen Entwicklung von fünf auf drei Züge zurückgebaut. Die Maßnahme kostete rund 5,7 Millionen Euro.

„Es ist keine leichte Aufgabe, eine Schule auch während der Unterrichtszeiten zu renovieren, insofern danke ich dem Architekturbüro Steinhauer, Nörling sowie Architektin Katja Lederer, dass sie unter Federführung des Gebäudemanagements die Beeinträchtigung en durch Lärm und Staub möglichst gering hielten. Mein Dank gilt auch den über 200 Schülerinnen und Schülern, den Eltern sowie dem gesamten Lehrerkollegium für ihr Verständnis und die aufgebrachte Geduld.

Doch jetzt, wenn wir dieses Gebäude sehen, denke ich: Die Mühe und der Zeitaufwand haben sich gelohnt, und das Lernen und Lehren kann nun in einem Gebäude stattfinden, das einer vollkommen neu gebauten Schule in nichts nachsteht“, erläuterte Bau- und Umweltdezernent Ernst Merkel während eines Rundganges durch die Schule. Die PCB-Belastung war seit Mitte der 90er-Jahre bekannt.

Während in einem Gebäudeteil nur eine geringe Belastung festgestellt wurde, wurden in einigen Räumen bis zu 2100 Nanogramm pro Kubikmeter Luft gemessen, in der Regel lagen sie zwischen 400 bis 800.

Der Sanierungswert liegt bei 3000 Nanogramm, die Stadt wird jedoch schon ab einem Wert von 300 tätig. Ermittelt wurde das PCB vom Fugenmaterial der Fenster.

Im Laufe weiterer Untersuchungen ergaben sich erhebliche Mängel wie unter anderem ein undichtes Dach, desolate Elektro- und Wasserleitungen und ein unzureichender Brandschutz, die auch beseitigt werden mussten.

Eine Machbarkeitsstudie eines externen Architektenbüros und des Gebäudemanagements aus dem Jahr 2006 ergab dann, dass ein Generalsanierung weniger kosten würde als ein Neubau.

Die Sanierung begann im April 2007. Hierbei wurden im ersten Abschnitt ein Teil der Klassenräume und die Verwaltungszimmer entkernt und alle PCB-Quellen entfernt. Die restlichen Klassenräume folgten  im  Jahr 2008/9.

Der Abriss des dritten, nicht mehr benötigten Gebäudeteils wurde in den Sommerferien 2008 ausgeführt. Der Rückbau und die Wiederherstellung der Fassade am Treppenhaus zum Abrissgebäude wurden im Frühjahr 2009 abgeschlossen. Die Entkernung der Turnhalle begann in den Sommerferien 2008 und im Juni 2009 konnten auch dort die Arbeiten beendet werden.

Insgesamt wurde das Flachdach des zweigeschossigen Schultraktes saniert, die Fassade erneuert und wärmegedämmt, die Fenster ersetzt, der Brandschutz hergestellt, Wasser-, Elektro- und Lüftungsleitungen ausgetauscht und die Heizanlage ersetzt; ausgetauscht wurden auch die Sanitärobjekte. Zudem wurde die Technik für die Elektronische Lautsprecheranlage und für das Telefonnetz erneuert.

Letztlich wurde auch die Turnhalle total entkernt und von PCB befreit. Das Dach und der Boden wurden saniert, die Fenster erneuert, die Wände verkleidet, die Sanitärräume neu gefliest und ausgestattet. Ebenfalls erneuert wurde der Brandschutz.

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