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Gemeinsam für alle

Verein(t) in LU: „Pfingstweide Miteinander” erfolgreich

pfingstweide. Der Verein „Pfingstweide Miteinander” hat sich nach kurzer Zeit im Stadtteil etabliert: Das Zusammenspiel der Nachbarn klappt bestens.

Die Pfingstweide lebenswerter machen, die Gemeinschaft stärken, nachbarschaftliche Hilfe fördern, Menschen zusammenbringen und Generationen verbinden - das sind die Ziele, die sich der Verein „Pfingstweide Miteinander” gesetzt hat und an deren Verwirklichung seine Mitglieder arbeiten. Der Verein versteht sich als eine Art Nachbarschaftsverein, der die Menschen des Stadtteils einander näher bringen möchte.


Als die „Luwoge” die Umbauarbeiten für das betreute Wohnen im Haus Noah abgeschlossen hatte, war es noch die Aufgabe der Netzwerkerin Pamela Wich, die Menschen zusammen zu bringen. Aber schon bald sei es klar gewesen, dass diese Aufgaben von Ehrenamtlichen übernommen werden sollen, erzählt Vereinsvorsitzender Joachim Müller. „Und dieser Kreis hatte sich alsbald gefunden”, freut er sich.

Anfangs seien die Angebote nur von Bewohnern des Hauses Noah in Anspruch genommen worden, aber schon bald seien Bürger aus der näheren Nachbarschaft gekommen und nach und nach erweiterte sich der Kreis. Heute halte sich die Beteiligung die Waage.

So trifft man sich nun immer montags zu Gesellschaftsspielen für Erwachsene oder zum kreativen Gestalten, trinkt am Dienstagmittag zusammen Kaffee, um dann am Abend gemeinsam zu singen. Mal gibt es ein Frühstück, dann wieder ein Mittagessen oder ein Sonntagscafé und ein Kindercafé. Bastelaktionen mit Kindern und Erwachsenen oder Ausflüge runden das Programm ab.

Rüstige Rentner bieten ihr handwerkliches Geschick an: Wer Hilfe bei kleineren Arbeiten wie das Auf- und Abhängen der Gardinen, der Aufbau von Regalen oder das Aufhängen von Bildern braucht, wendet sich an die Werkstatt „Wackelkontakt”. Einzig bei der Leihbücherei „Bücherwurm” würde sich Joachim Müller mehr Zuspruch wünschen.

„Im Oktober 2009 haben wir unseren Verein gegründet. Wir haben uns extra viel Zeit mit der Gründung gelassen, um den Verein wachsen zu lassen. Jeder sollte sich darin wieder finden. Wir wollen Leute finden, die eine Idee mitbringen, nicht Leute für eine schon vorhandene Aufgabe suchen”, erklärt Müller. „Wir wollen dazu beitragen, dass nicht jeder isoliert in seiner Wohnung sitzt, sondern die Generationen miteinander verbinden, Jung und Alt in die kulturellen Angebote mit hinein nehmen.” Auch nach dem Weggang der Netzwerkerin Pamela Wich klappe das Zusammenspiel hervorragend. „Ich möchte an dieser Stelle allen Ehrenamtlichen mein Lob und meinen Dank für ihr Engagement aussprechen”, sagt Müller. (uln)


Die Serie
In der Serie Verein(t) in LU werden Vereine und Zusammenschlüsse aus dem Stadtgebiet vorgestellt.


Quelle:
Verlag: MARKTPLATZ
Publikation: Marktplatz LU Nord
Ausgabe: Nr.69
Datum: Mittwoch, den 23. März 2011
Seite: Nr.5
"Deep-Link"-Referenznummer: '7477058'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper

Hat für die Pfingstweide viele Programmpunkte auf der Agenda: Joachim Müller. FOTO: neumann
Hat für die Pfingstweide viele Programmpunkte auf der Agenda: Joachim Müller. FOTO: neumann



 
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