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„Hier bitte ein absolutes O”

Verein(t) in LU: Kirchenchor St. Albert aus der Pfingstweide besteht seit 35 Jahren

Singen ist für die Mitglieder des Kirchenchors St. Albert am wichtigsten. Doch auch gemeinsame Ausflüge haben aus den Sängern eine Gemeinschaft gemacht.

„Mi, ma, mu, mo - hier bitte ein absolutes ,O'” - „bli, bli, bla, blu” - „nunja, nunja, nunjanuna” - es ist Donnerstagabend, 20 Uhr, seit 35 Jahren Probetermin des Kirchenchors St. Albert in der Pfingstweide. Zunächst wird sich warm gesungen. Barbara Lichter, die den Chor seit elf Jahren leitet, steht am Klavier und gibt die Töne an. „Sie dürfen aber unterwegs nicht langsamer werden und die Herren jetzt mal etwas tänzerischer, in der zweiten Zeile muss ich sie immer anschieben”, gibt die Leiterin Anweisungen. "

Vor 35 Jahren wurde der Chor gegründet. Der damalige Pfarrer Adalbert Edrich hatte zur Chorgründung aufgerufen, 69 Gründungsmitglieder hatten sich gemeldet, in kurzer Zeit wuchs der Chor auf 80 Mitglieder an. Diese Zeiten sind leider vorbei.

Heute zählt der Chor noch 30 Mitglieder, 15 davon sind Gründungsmitglieder. Es sind derzeit vier Tenöre, sechs Bässe, acht Altstimmen und elf Sopranistinnen. Wie alle Chöre plagen auch den Kirchenchor von St. Albert Nachwuchsprobleme. „Aber trotz des Durchschnittsalters von 74 Jahren können wir noch immer gute Messen singen”, ist die stellvertretende Vorsitzende Brigitte Weiß überzeugt. Sie und einige andere singen noch in anderen Projektchören mit.

Das Singen ist das gemeinsame Hobby aller, aber das Gesellige kommt dabei nicht zu kurz. „Wir machen jedes Jahr ein Chorwochenende in Maria Rosenberg, einen Chorausflug, eine Weihnachtsfeier und eine Närrische Singstunde”, erzählt der erste Vorsitzende Alfred Jung. Und nach den Proben geht man nie auseinander, ohne sich noch in einem Lokal zusammenzusetzen.

Im Oktober feierte der Chor mit dem Chor der Nachbargemeinde St. Martin in Oppau dessen 125-jähriges Bestehen. Beide Gruppen sangen die kleine Orgelsolomesse in C-Dur von Mozart und die Bach-Kantate „Was Gott tut, das ist wohlgetan”.

Das Zusammensingen mit dem Chor aus der Pfarreiengemeinschaft klappt immer gut, sagen die Sänger. Fronleichnamsfest und Weihnachtsgottesdienste werden gemeinsam gesungen. In diesem Jahr steht die Messe brève von dem französischen Komponisten Léo Delibes auf dem Programm. Auch das nächste Projekt - die Missa brevis von Jakob de Haan wird für das Große Gebet im Herbst vorbereitet. (uln)

DIE SERIE
In unserer Serie „Verein(t) in LU' stellen wir Vereine und Gemeinschaften aus den Ludwigshafener Stadtteilen vor. Interessierte Gruppen und Vereine können sich unter der Telefonnummer 5902850 melden.


Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.3
Datum: Mittwoch, den 04. Januar 2012
Seite: Nr.5
"Deep-Link"-Referenznummer: '8510507'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper
Konzentriert beim musikalischen Gotteslob: der Kirchenchor von St. Albert bei der Probe. FOTO: Neumann
Konzentriert beim musikalischen Gotteslob: der Kirchenchor von St. Albert bei der Probe. FOTO: Neumann



 
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