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WEIHNACHTEN 1914

Herr Ulrich König hat uns dieses Bild seines im Ersten Weltkrieg gefallenen Onkels Karl König zur Verfügung gestellt. Dazu schreibt er: „Mein Onkel hat an der Front, von Dezember 1914 bis April 1915, einige wunderbare Kohle- und Öl-kreidestift-Zeichnungen angefertigt. Das bewegendste Bild von Onkel Karl ist für mich seine Skizze “Weihnachten 1914”, im “Keller von R.” Auch dieses Bild ist im expressionistischen Stil.

Onkel Karls Bild zeugt von Einsamkeit und Verlassensein - vermittelt aber auch Trost. Soldaten haben sich im Kreis versammelt, mit Kopfbedeckungen. Eine Pickelhaube ist zu sehen. Eine Flasche und ein Päckchen stehen in der Mitte auf einem Tisch. Vermutlich sind es Weihnachtsgeschenke.

Ein Prediger betet, rechts im Bild stehend.

Das Lichtlein einer Kerze brennt. Der Kerzenschein ist durch einen Strahlenkranz vergrößert, leicht rötlich von Onkel Karl eingefärbt.

Links unten im Bild, geheimnisvoll integriert, tröstet sich ein Soldat mit einer Flasche…“

Einhundert Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges betrachte ich mir dieses Bild - Weihnachten 2014 steht vor der Tür. „Frieden auf Erden“, haben die Engel den Hirten auf dem Felde damals verkündet.

Wir hier in Deutschland leben seit 1945 Jahren in Frieden - Gott sei Dank. Doch der „Frieden auf Erden“ lässt auf sich warten. So viele Krisen-, Hunger– und Kriegsgebiete auf dieser Welt sprechen eine ganz andere Sprache.

 

Weihnachten ist Gottes Geschenk und Angebot an uns. Gottes Liebe hat „Hand und Fuß“ bekommen – im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Kind wurde geboren, in politisch schwierigen Zeiten, in einem ärmlichen Stall. Kurz nach seiner Geburt sind seine Eltern auf der Flucht und leben eine Zeit lang als Asylanten in Ägypten. Als Erwachsener hat er Gottes Liebe zu Menschen verkündet und vom „Frieden auf Erden“ erzählt. In ihm hat Gottes Liebe Hand und Fuß bekommen. Er hat sich die Füße wund gelaufen, damit diese Welt heil werden kann. Seine Hände haben Traurige getröstet, Kranke geheilt, Unberührbare berührt - kurz gesagt, Gottes Liebe ist ihm den Menschen in Person begegnet.

Ob diese Menschen auf dem Bild etwas gespürt haben davon?

Was spüren wir heute an Weihnachten? Wie wirkt dir Botschaft von Gottes Frieden bei mir?

Ich möchte mich an Weihnachten beschenken lassen, mit Gottes Liebe und diese Liebe weitertragen.

Pfarrerin Birgit Kiefer

 





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